»Mäzene, Stifter, Stadtkultur« <br>»Karl der Große als Mensch«<br>Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried<br>
zum 1200. Todestag Karls des Großen

»Mäzene, Stifter, Stadtkultur«
»Karl der Große als Mensch«
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried

zum 1200. Todestag Karls des Großen
Am Mittwoch, 29. Januar 2014, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Karl der Große
Haus am Dom (Großer Saal), Domplatz 3, Frankfurt

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Die im Titel implizierte Frage scheint nicht zu beantworten zu sein. Denn private Nachrichten zu Karl dem Großen oder gar Selbstaussagen des Herrschers fehlen nahezu vollständig. Lässt sich dennoch ein Weg finden, um sich Karls Persönlichkeit zu nähern? Ein behutsames Befragen bislang zu wenig geprüfter Zeugnisse erlaubt in der Tat gewisse Folgerungen, die Hinweise auch auf den Menschen Karl werfen. Hier verrät sich ein König und Kaiser, der Gewalt nicht verschmäht, der bis zu Zorn und Rache menschliche Schwächen zeigt, doch auch freundliche Züge zu erkennen gibt und der aus innerster Überzeugung den Glauben zu verbreiten und die Kirche zu stärken wünscht.

Johannes Fried studierte von 1964 bis 1970 Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität in Heidelberg. 1970 wurde er dort mit der Arbeit Die Entstehung des Juristenstandes im 12. Jahrhundert. Zur sozialen und politischen Bedeutung gelehrter Juristen in Bologna und Modena promoviert. Die Habilitation erfolgte 1977, ebenfalls in Heidelberg, mit der Arbeit Der päpstliche Schutz für Laienfürsten. Die politische Geschichte des päpstlichen Schutzprivilegs für Laien (11. – 13. Jahrhundert).

Von 1980 bis 1982 war Fried Professor an der Universität zu Köln, von 1982 lehrte er bis 2009 mittelalterliche Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er war von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Außerdem ist Fried Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica, der Frankfurter Historischen Kommission, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu Wien, der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, des Wissenschaftlichen Beirates der Historischen Zeitschrift und Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaft in Budapest sowie Vorsitzender der Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 1998 bis 2005 war er zudem Vorsitzender des Trägervereins Deutsches Studienzentrum in Venedig. Fried ist Mitherausgeber der Historischen Zeitschrift und des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters. Anfang 2008 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) verliehen.

Wenn Sie sich auch zu dem zweiten Vortrag von Professor Fried zum Thema“ Vom Verlangen nach Wissen zu Heavy Metal. Die zeitlose Größe Karls des Großen“ am 12. Februar 2014 anmelden möchten, klicken Sie bitte hier.

Wir bitten um eine Spende für die Frankfurter Bürgerstiftung.

Frankfurter Bürgerstiftung in freundlicher Zusammenarbeit mit Freunde Frankfurts e.V.

Es wird um Anmeldung gebeten.